Παρασκευή, 11 Αυγούστου 2017

Trumps „Feuer und Wut“ erinnert an Truman-Rede nach Hiroshima-Attacke

Truman-Rede nach Hiroshima-Attacke
Die jüngsten Erklärungen des US-Präsidenten Donald Trump, wonach Washington Pjöngjang „Feuer und Wut“ androht, ähneln westlichen Medien zufolge sehr den Worten des ehemaligen Staatschefs Harry Truman, der den Einsatz einer Autobombe in Hiroshima verkündet hatte.

„Nordkorea sollte den USA besser nicht weiter drohen“, sagte Trump am Dienstagabend bei einem Besuch in Bedminster im US-Bundesstaat New Jersey.

„Sie werden mit Feuer und Wut bekämpft, wie die Welt es noch nicht gesehen hat.“

Auf diese Erklärung erwiderte Pjöngjang, dass es einen möglichen Raketenschlag gegen die Insel Guam in Betracht ziehe. Auf Guam befindet sich ein wichtiger US-Militärstützpunkt im Pazifik. Von dort starten regelmäßig Bomber zu Flügen über die koreanische Halbinsel.

Laut der Zeitschrift „The Week“ sind die jüngsten Trump-Aussagen ein „klares und abschreckendes Echo“ der Rede von Präsident Truman am 6. August 1945, als die USA auf die Stadt Hiroshima die erste Atombombe abgefeuert hatten. Damals forderte Truman die Japaner nochmals zur Kapitulation auf und drohte:

„Wenn Sie unsere Bedingungen nicht akzeptieren, dann können Sie einen Regen der Zerstörung aus der Luft erwarten, wie er noch nie auf der Erde gesehen wurde.“

Am 9. August hatten die USA eine zweite Atombombe auf Nagasaki abgefeuert.

Das ist eine gruselige Ähnlichkeit, so die Zeitung „The Independent“. „Hoffen wir, dass es nur die einzige Ähnlichkeit zwischen diesen zwei Ereignissen ist“, so das Blatt.
 [de.sputniknews.com]
 11/8/17

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